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Namasté am Starnberger See

SUP Yoga Teacher Training

Nachdem Haarlem wettertechnisch eher ein Reinfall war und ich wirklich nicht eine Minute auf dem Board war, habe ich mich mich voller Vorfreude auf zum Starnberger See gemacht. Dort war für eine Woche ein SUP Yoga Teacher Training angesetzt. Die Anreise war schon aufregender als geplant, weil mich, beziehungsweise meine Frontscheibe, kurz vor Wiesbaden ein großer Steinschlag erwischt hat und ich erst einmal einen kleinen Nervenzusammenbruch hatte. Zum Glück gibt es aber kleine Brüder! Meiner hat die Situation direkt in die Hand genommen, alle Informationen recherchiert und Telefonate geführt und schwups hatte ich einen Termin zum Wechseln der Windschutzscheibe am Starnberger See. Zur Sicherheit gab es noch einen Streifen Klebeband über das Loch, damit ich bei Regen auch den Scheibenwischer benutzen konnte und weiter ging es Richtung Süden. Da muss sich doch die Sonne irgendwo verstecken – und siehe da, bei meiner Ankunft gab es blauen Himmel und einen tollen Blick auf den See. Die nächsten Tagen sollten uns aber durch alles Jahreszeiten führen. Von bitterer Kälte und Dauerregen über strahlenden Sonnenschein wurde uns alles geboten.

Nicht nur in Bezug auf das Wetter war der Kurs abwechslungsreich. Neben den eigentlichen SUP Yoga Einheiten gab es Materialkunde, Paddel- und Wendetechniken, Rettungsmanöver mit dem DLRG und eine Auffrischung der Ersten Hilfe. Da konnten wir auch die verregneten Tage wirklich gut nutzen und hatten nicht das Gefühl, dass wir die Zeit bis zur Sonne absitzen müssen.

Mein persönliches Highlight war die Zeit mit den Menschen vom DLRG. Sie haben uns mit offenen Armen empfangen und uns viele Ratschläge gegeben, wie man Notfälle durch das richtige Equipment schon im Vorfeld vermeiden kann. Anschließend ging es dann aber doch in das 14 Grad frische Wasser, wo sie uns ganz entspannt durch alle Prüfungen für den Rettungsschwimmer Bronze gelotst haben – falls doch mal etwas passiert. Das war anstrengend, aufregend und am Ende waren wir alle sehr sehr stolz auf uns. Auf der einen Seite macht es mir mehr Angst zu wissen, was alles schief gehen kann; auf der anderen Seite habe ich wirklich wertvolle Tipps bekommen, wie ich im Ernstfall reagieren kann.

Zum Ende der Woche stiegen dann auch die Temperaturen ordentlich an und wir konnten die letzten zwei Tage auf dem SUP in vollen Zügen geniessen. Die Wochenendausflügler aus München standen staunend am Wasserrand, während wir gelernt haben den Anker zu legen, einen Verbund auf dem Wasser zu bilden und uns gegenseitig beim Yoga auf dem Board anzuleiten.

Trotz einiger Wetterkapriolen war es eine gute Woche. Nicht nur, weil ich wieder viel gelernt habe, sondern auch weil ich eine Runde toller Frauen getroffen habe, die im Sommer das Board rocken werden.
Vom Starnberger See geht es nun vorbei am Gardasee und dann zur Fähre nach Venedig. Wenn alles läuft wie geplant, bin ich am Ende der Woche in Griechenland und lerne die SUP Schule kennen, in der ich bis zum Ende des Sommers unterrichten werde. Was für ein Abenteuer!

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