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Kranti Yoga – Woche 7

500 Stunden Yogalehrerausbildung

Es ist vollbracht. Nach insgesamt 7 Wochen kann ich tatsächlich 500 Stunden Yogalehrerausbildung nachweisen.

Der zweite Kurs hat sich emotional sehr von dem ersten Kurs unterschieden. Die Teilnehmer des ersten Kurses waren ohne jegliche Vorbildung nach Indien gekommen haben sich über alle Unterrichtseinheiten gleichermaßen gefreut. Die meisten Teilnehmer des zweiten Kurses unterrichteten hingegen bereits und waren insgesamt deutlich fordernder. Während ich jede „ruhige“ Stunde genossen habe (wie zum Beispiel mal Yin Yoga oder Myofascia Release) war diese Gruppe überwiegend auf der Suche nach noch herausfordernden Posen und anstrengenderen Flows.

Nichtsdestotrotz habe ich die Gemeinschaft mit der Gruppe genossen und mich über den positiven Zuspruch gefreut. Insbesondere in der letzten Woche, in der ich mich wieder selbst sehr gestresst habe, weil wir natürlich neben Anatomie und Philosophie auch wieder eine praktische Prüfung ablegen mussten. Dieses Mal mussten wir eine 90-minütige Vinyasa-Flow-Klasse gestalten und unterrichten, die so ausgelegt war, dass man die Schüler über den Verlauf der Stunde darauf vorbereitet, dass sie am Ende eine „Peak-Posture“, also eine besondere Pose einnehmen können. Meine Peak-Posture war „Vashistasana“ und meine Schüler in der Stunde haben sie mit Bravour gemeistert, so dass sich nicht nur Julia und Lottie, sondern auch Thumbs, unser Maskottchen, die Endentspannung redlich verdient haben.

Wir haben den zweiten Kurs mit einer Feuerzeremonie im Ocean Shala abgeschlossen und haben viele lustige und berührende Momente geteilt. Und dann hieß es tatsächlich auch für mich Abschied nehmen. Von Kranti, von der Gruppe, von meiner kleinen Hütte, von dem Strand, von meinen zwei Lieblingscafes, von den herrenlosen Hunden am Strand und von so viel mehr.

Letzte Virgin Pina Colada bei Nirvana

Ich werde vermissen:

  • Während Yoga am Morgen nach Delphinen Ausschau zu halten.
  • In der Dusche nach Kermit zu suchen.
  • Nicht zu wissen, wo eigentlich meine Schuhe sind.
  • Die Selbstverständlichkeit, mit der jeder über Chakras spricht.
  • Dass viermal am Tag magisch Essen erscheint.
  • Die Manifestation von Chocolate Cookies, wenn man sie wirklich braucht.
  • Dass ich einfach meinen Schlüssel an ein Board hänge, damit jemand meine Hütte reinigt.
  • Die Gemeinschaft mit den anderen Schülern und den Lehrern.
  • Unterrichtseinheiten zu Anatomie und Ausrichtung.
  • Am freien Tag in meiner Hängematte zu schaukeln und Podcasts zu hören.
  • Jeden Abend Sonnenuntergang bei Nirvana, Virgin Pina Colada inklusive.
  • Den Gegenwind bei der Fahrt im TukTuk.

Ich freu mich auf:

  • Hoffentlich eine ganze Nacht voller Schlaf, weil es nicht 29 Grad bei 90 prozentiger Luftfeuchtigkeit sind.
  • Brot mit Käse.
  • Eine Yogastunde, bei der sich kein wurm- und flohbefallener Hund auf meiner Yogamatte wälzt.

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