1 In Yoga

Kranti Yoga – Woche 3

Everthing happens for a reason

Gestern war wieder ein freier Tag für mich. Also saß ich morgens um acht, bei lauen 28 Grad auf meiner Terrasse und habe die Stille in unserem Yoga-Dorf genossen und an einem Blogbeitrag gearbeitet. Wie das Leben so spielt, habe ich am Ende natürlich nicht auf „Speichern“ geklickt und so war die Arbeit einer Stunde verloren und ich habe den Computer frustriert zurück in die Schublade gelegt und bin stattdessen lieber an den Strand gegangen. Einen Tag später sitze ich nun also wieder hier und gebe dem Beitrag eine zweite Chance. Und jetzt kann ich Euch gleich noch von einem ganz besonderen Erlebnis erzählen. Denn gestern Abend war es so weit. Ich habe eine Bootstour gemacht und habe tatsächlich echte Delphine gesehen. Tschakka! Da hatte der Verzug des Beitrags also doch seinen Sinn.

Ich habe fleißig am Armband gerieben und schwups sind die Delphine erschienen

Nun aber zu den eigentlichen Erlebnissen aus Woche drei. Da hieß es nämlich plötzlich: „Die Prüfungen stehen an“. Neben Anatomie und Philosophie haben wir auch eine praktische Prüfung abgelegt. Hierfür hat jeder eine 60-minütige Yogastunde konzipiert und unterrichtet. Ich habe dabei das große Los gezogen. Ganz tolle Menschen waren in meiner Gruppe, die voller Wärme und unterstützender Worte waren. Steph war nicht nur die Leiterin unseres gesamten Teacher-Trainings, sondern auch die Prüferin für unsere Gruppe – also konnten wir mit viel ehrlichem Feedback rechnen. Und zu guter Letzt hatten wir unsere Prüfung im sogenannten Ocean-View-Shala. Der Name ist hier Programm; das Shala grenzt direkt an den Strand und man ist nur wenige Meter vom Meer entfernt. Das sorgt nicht nur für ein tolles Panorama, sondern auch für eine laute Geräuschkulisse, da die Wellen pausenlos an den Strand krachen. Wir mussten uns also direkt darin üben, sehr laut und verständlich zu sprechen.

Der Tag kam und es war ein sehr aufregendes Erlebnis. Das Feedback war insgesamt sehr positiv und ich hab den ganzen Tag nicht aufgehört zu grinsen. Das mag aber vor allen Dingen an dem riesigen Stein gelegen haben, der mir vom Herzen gefallen ist. War das eine Erleichterung! Da hatten wir uns die Abschlussfeier redlich verdient.

Übergabe meines offiziellen Yogalehrer-Zertifikats

Es gab eine Feuerzeremonie, um Abschied von der Gruppe zu nehmen und uns auf neue Abenteuer vorzubereiten. Anschließend ging es an den Strand, wo wir zunächst stundenlang für Photos posiert haben. Anschließend gab es noch eine besondere Überraschung. Wir hatten in den Raum geworfen, ob es nicht vielleicht möglich wäre, den Abend am Strand zu verbringen. Das Küchenpersonal hat sich selbst übertroffen, hat die Sonnenliegen in Tische verwandelt und die Polster haben auf dem Boden für bunte Sitzgelegenheiten gesorgt. Geschirr, Besteck, Getränke und Schalen voller leckerem Essen standen ordentlich aufgereiht an einer Seite und wir einen magischen Abschied am Strand mitsamt Lagerfeuer gefeiert. Der Großteil der Gruppe ist in den Folgetagen abgereist. Nur eine weitere Frau hat sich darauf eingelassen, direkt wie ich weitere 300 Stunden dranzuhängen. Und so haben wir noch bis Ende April, bis es plötzlich wieder heißen wird: „Die Prüfungen stehen an.“

You Might Also Like

1 Comment

  • Reply
    Kathrin
    16/04/2019 at 15:20

    Congrats, Jessica! Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung! 🙂

  • Leave a Reply